Landesprojekt „Pharao“

Seit Januar 2009 führen mit der SIC GmbH sechs weitere Träger des Landes Mecklenburg-Vorpommern das bis Ende diesen Jahres befristete Projekt „Pharao“ durch. Es wird aus dem Landesprogramm „Arbeit durch Bildung und Innovation“ unterstützt und wendet sich an langzeitarbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Region Hansestadt Stralsund.

„Pharao“ steht für Prävention, Hilfe, Anleitung, Reaktion, Aktivierung, Organisation. Mit ihrem freiwilligen Eintritt in das Projekt beginnt die zielgerichtete Integrationsarbeit. Diese umfasst konkret:

Einschließlich geringfügiger Beschäftigung wird in kooperativer Zusammenarbeit mit der ARGE eine Vermittlungsquote von 30 % angestrebt.

Ansprechpartnerinnen: Frau Ringhand, Frau Koch Tel.: 03831 / 461217
e-mail: ko@sic-hst.de

PHARAO - Zwischenbilanz vom 20.05.09

Unser Integrationsprojekt nimmt einen guten Verlauf. Basis ist die kooperative Zusammenarbeit aller Mitarbeiter/innen im Unternehmen. Auf dieser Grundlage möchten wir, unter Berücksichtigung der allgemeinen Marktlage und der persönlichen Situation der Betroffenen, eine vorzeigbare Vermittlungsquote erreichen.

Projektstand:

Landesweit sind an der Realisierung des Landesprojektes PHARAO derzeit 8 Träger beteiligt. Auf unseren regelmäßig stattfindenden Koordinierungstreffen findet ein reger Erfahrungsaustausch hinsichtlich der methodischen Umsetzung vor Ort statt, was gleichzeitig das gegenseitige Kennenlernen unterstützt.

PHARAO – Bilanz zum Jahresende 2009

Bisher traten 114 Langzeitarbeitslose in das laufende Projekt PHARAO ein. Mit Stand November 09 gelang es uns, 33 TeilnehmerInnen in eine Beschäftigung zu vermitteln (19 TN 1. Arbeitsmarkt, 14 TN 2. Arbeitsmarkt). Acht Teilnehmer nahmen eine Ausbildung / Qualifizierung auf, 24 Teilnehmer sind befristet in einer AGH beschäftigt.

Die Situation auf dem lokalen Arbeitsmarkt ist unverändert schwierig. Wegen fehlender Mobilität können freie Arbeitsstellen in der Region NVP/Rügen nicht besetzt werden. – Weitere gravierende Vermittlungsprobleme erschweren die Projektarbeit. In dieser Situation entstand ein offenes Netzwerk, das alle Integrationsaktivitäten unterstützt.

Derzeit untersuchen wir Möglichkeiten zur Verbesserung der individuelle Grundkompetenzen als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

PHARAO – Zwischenbilanz zum 30.06.2010

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt veränderte sich in den ersten 6 Monaten diesen Jahres. Die kleinen und mittleren Unternehmen suchen Fachleute, die ihren Beruf maximal ein Jahr nicht ausgeübt haben.

Fachleute sind in unserem Projekt. Praktika in Unternehmen und individuelle Bildungsmodule bei lokalen Bildungsträgern helfen ihnen, die fehlende Berufserfahrung auszugleichen.

Auswertung des 1. Halbjahres 2010:

Das niedrige Lohnniveau in der Region stellt uns im Vermittlungsprozess ständig vor neue Herausforderungen.

Jahresbilanz zum Landesprojekt PHARAO 2010

Projektziel: Nachhaltige Verbesserung der sozialen, gesellschaftlichen und beruflichen Integration Langzeitarbeitsloser mit besonderen Vermittlungshemmnissen.

Im Verlauf des Jahres 2010 profitierte das Projekt PHARAO zunehmend von den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Kontinuierlich nahm die Nachfrage lokaler Unternehmen, vorrangig aus dem Handwerk und der Dienstleistungsbranche, nach Personal zu. Nicht alle angebotenen Arbeitsplätze wurden besetzt. Die wichtigsten Gründe: fehlende/r Fahrerlaubnis / Pkw, fehlende berufliche Qualifikation, zu lange aus dem Arbeitsleben heraus, gesundheitliche Probleme. Bei den meisten Teilnehmern/innen summierten sich mehrere dieser Faktoren, was zur erheblichen Verlängerung der Verweildauer im Projekt führte. Schwierig sind Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich mit Akkordarbeit zu vermitteln. Hier ist die Nachfrage nach Personal besonders hoch. Überprüfungen auf Rechtmäßigkeit wären hier angebracht.

Die dargestellten Hürden verhinderten die Realisierung unserer Zielsetzung, möglichst viele TeilnehmerInnen in den 1. Arbeitsmarkt in Vollzeit zu vermitteln.

Hinsichtlich der beruflichen Integration alleinerziehender Eltern wirkte sich die Zusammenarbeit mit dem Integrationsprojekt „Möwe“ des CJD vorteilhaft aus. Unsere gemeinsam mit dem KDW und CJD vorbereitete Zukunftswerkstatt zum Thema „SGB II plus ESF/MV = fördern plus“ mussten wir wegen zu geringer Beteiligung Langzeitarbeitsloser absagen. Fazit – zwischen den drei lokalen Integrationsprojekten gab es eine sehr gute Zusammenarbeit, die auch zukünftig weitergeführt werden sollte.

Für unsere Öffentlichkeitsarbeit nutzten wir zusätzlich den, im September vom CJD und der Agentur für Arbeit organisierten, Infotag „Perspektive Wiedereinstieg“ für alleinerziehende Eltern. Dieser wurde jedoch von nur sehr wenigen angenommen.

Im Berichtszeitraum traten 121 TeilnehmerInnen, in das Projekt PHARAO ein.

Folgende Ergebnisse wurden erreicht:

TeilnehmerInnen gesamt:   121  
     
Anteil der TN, die in den 1. AM integriert sind    19 15,70 %
Anteil der TN, die in eine Berufsausbildung / Studium integriert sind      2   1,65 %
Anteil der TN, die in eine Beschäftigung nach § 16a integriert sind      5   4,13 %
Anteil der TN, die in eine AGH / Entgeltvariante integriert sind       -       -
Anteil der TN, die nach Austritt einer geringfügigen Tätigkeit nachgehen     18 14,88 %
Anteil der TN, die nach Austritt eine Qualifizierung absolvieren       2   1,65 %
Anteil der TN, die nach Austritt in eine berufliche Reha integriert wurden       -       -
Anteil der TN, die sich nach Austritt einer Therapie unterziehen       -       -
Austritte mit Integration in MAE     14 11,57 %
     
Daraus ergibt sich eine Integrationsquote von    40,90 %

Austritte in MAE werden in der Auswertung zu ¼ berücksichtigt.

Das Integrationsprojekt PHARAO endet am 31.12.2010 als Landesprojekt. Es wird ab dem 01.01.2011 als regionales Projekt weitergeführt.



Integrationsprojekt PHARAO – Zwischenbilanz zum 30.06.2011

Seit dem 01.01.2011 wird das ehemalige Landesprojekt PHARAO als regionales Projekt „Bildung & Arbeit in der Region“ für ALG II-Empfänger und Nichtleistungsempfänger weitergeführt.

Ziel des Projektes ist es nach wie vor, jedem der in seinem Leben etwas positiv verändern möchte, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der Eintritt erfolgt freiwillig.

In der laufenden Arbeit geht um eine nachgewiesene Stärkung und Stabilisierung der Persönlichkeit der Teilnehmer einschließlich aller unterstützenden Maßnahmen wie Sicherung der Wohnung, Begleitung zu Ämtern/Einrichtungen, Praktikum oder Probearbeiten, Motivieren, Therapie aufnehmen, soziale Beratung Bewerbungstraining einschließlich Biographiearbeit, Einzelgespräche usw. mit dem Ziel, den Teilnehmer näher an den Arbeitsmarkt zu bringen oder ihn nachweislich und nachhaltig in seiner Lage zu stabilisieren und ihn über diesen Weg schließlich in Arbeit zu bringen.

Wenn es um Arbeit geht, heißt es eine Beschäftigung von Geringfügigkeit über Teilzeit bis hin zur Vollzeittätigkeit zu finden. Bei Bildung/Qualifizierung geht es um das Erreichen spezieller fachlicher Kenntnisse, die im engen Zusammenhang mit einer Arbeitsaufnahme stehen. Auch für Teilnehmer, die „den Kopf für einen Job noch nicht frei haben“, findet sich ein Lösungsangebot für die Bewältigung der aktuellen Problemlagen.

Ansprechpartner: Frau Raida und Herr Jaunsem
Tel: 03831/461216 Mail: rj@sic-hst.de
SIC GmbH Rostocker Chaussee 110, Zimmer 009

Auswertung des 1. Halbjahres 2011:

Im Zeitraum 01.01.11 bis 30.06.11 traten 89 Personen in das Projekt ein. Davon wurden bisher 42 Teilnehmer vermittelt:

Aus 20 Praktikums- bzw. Probearbeitseinsätzen sind 14 Beschäftigungsverhältnisse entstanden.

EU-Fahne EU-Fahne


Besuchen Sie auch unsere Kantine! Wir haben seit dem 07.03. auch für Gäste geöffnet.

Angebote
Strandbad
Soziales Kaufhaus Minigolf Erlebnisgarten Fahrrad-Service Einstellungsförderung MAE/ 1-Euro-Jobs Landesprojekt "Pharao" Modellbauausstellung

 
WEBCounter by GOWEB
Besucher